Informationen

Private Pflegeversicherung

Rat und Unterstützung im Pflegefall

Ein Unfall, ein Sturz, ein Infarkt – ein Pflegefall trifft die Familie oft unvorbereitet. Die Pflegebedürftigen und Ihre Angehörigen haben viele Fragen. Seit dem 1. Januar 2009 hat jedoch jeder Bürger Anspruch auf eine individuelle und kostenfreie Pflegeberatung. Der Pflegeberater gibt Informationen, unterstützt und begleitet die Menschen.

Für unseren Betreuungsbereich – Remscheid und Wermelskirchen – ist Pflegeberaterin
Sabine Andrick Ansprechpartnerin bei allen Fragen rund um die Pflege. „Wir kommen zu den  Klienten und beraten sie in ihrem häuslichen Umfeld, dem Krankenhaus, einer Pflege- oder Reha-Einrichtung“, erklärt sie das Konzept der Pflegeberatung der Privaten Krankenversicherungen. „Wir wollen die Menschen in einer ohnehin schwierigen Situation nicht noch zusätzlich belasten“.  Sabine Andrick ist eine von insgesamt 220 COMPASS-Mitarbeitern, die die Pflegeberatung für alle privaten Krankenversicherungen sicherstellen.

Oft sind es die Angehörigen, die sich an die gelernte Krankenschwester wenden. So möchte eine Familie einen Treppenlift im Haus der Mutter einbauen lassen, damit diese dort wohnen bleiben kann. Die 87-Jährige kann die Treppen nicht mehr alleine bewältigen. Die Mutter wird zur Zeit von einem Pflegedienst betreut. Obwohl die Familie mit dem Pflegedienst zufrieden ist, möchte sie, dass dauerhaft jemand  bei der Mutter wohnt und diese unterstützt. Bei der Umsetzung dieser Anliegen hilft Sabine Andrick.

Der Beratungsbedarf ist sehr unterschiedlich, weiß die erfahrene Fachkraft. Die Pflegeberatung reicht vom einmaligen Gespräch bis zu einer dauerhaften Begleitung. „Wir verstehen uns als Lotsen, die den Menschen bei allen Fragen zur Seite stehen, immer wieder und dauerhaft“, betont sie. Die Pflegeberatung ist kostenfrei.

Pflegeberatung nehmen jedoch nicht nur Pflegebedürftige und deren Angehörige in Anspruch. „Wer sich frühzeitig informieren möchte, kann sich ebenfalls an unsere gebührenfreie Servicenummer wenden“, ermutigt Sabine Andrick, sich präventiv mit Pflege zu beschäftigen. Die Kollegen in der telefonischen Beratung geben den Beratungswunsch zur Terminvereinbarung an Sabine Andrick weiter. Innerhalb von 24 Stunden meldet sich diese dann bei Klienten und vereinbart einen Termin für den Hausbesuch. In der telefonischen Pflegeberatung kann jeder anrufen – egal ob gesetzlich oder privat versichert.

Für weitere Informationen und Rückfragen wenden Sie sich telefonisch an
Sabine Andrick unter  0221/ 933 32-375  oder
per Mail unter  sabine.andrick@compass-pflegeberatung.de.

Auch die kostenlose Rufnummer 0800  1018 800 steht Ihnen zur Verfügung.

Verkehrsteilnahme von Senioren

Ob als Auto- oder Fahrradfahrer, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß: Die ältere Generation ist mobil! Gleichzeitig wächst bei den meisten älteren Menschen das Bewusstsein für die eigenen Grenzen. Während dem einen das Autofahren in der Dämmerung zunehmend Probleme bereitet, empfindet der andere die wachsenden Verkehrsströme als Belastung.

Ab einem gewissen Alter erlebt jeder Mensch Veränderungen in seinem Leistungsvermögen und seiner Gesundheit. Eine nachlassende Sehkraft oder eingeschränkte Bewegungs- und Konzentrationsfähigkeit sind erste Anzeichen dafür.
Sie haben, wenn auch oft lange nicht bemerkt, Auswirkungen auf die eigene Mobilität:
Sie verlangsamen ein zügiges Erkennen und Reagieren oder leiten zu Fehleinschätzungen im Verkehrsgeschehen.

Viele ältere Menschen sind sich der eigenen Grenzen durchaus bewusst: Sie erleben ihre verminderte Sehkraft, ihr nachlassendes Hörvermögen oder ihre verlangsamte Reaktionsfähigkeit als Unsicherheitsfaktor. Solche Einschränkungen werden häufig durch erhöhte Vorsicht und eine defensive, langsamere Fahrweise kompensiert. Viele ältere Menschen vermeiden deshalb auch Fahrten bei Nacht oder bei schlechtem Wetter- und Straßenbedingungen. Ein solcher Entscheidungsprozess setzt allerdings voraus, dass die Betroffenen ihre krankheits- oder altersbedingten Defizite wahrnehmen, die eigene Fahrtüchtigkeit realistisch einschätzen und Alternativen zum Autofahren kennen und akzeptieren.

Unfälle von Senioren

Durch Nachlassen der Reaktionsfähigkeit im Alter, setzen sich Senioren im Straßenverkehr einem hohen Risiko aus. Nur Prävention verhindert Unfälle.Über 40.000 Senioren verunglücken jedes Jahr auf der Straße. 2013 starben fast 1000 Menschen über 65 an den Folgen eines Unfalls im Straßenverkehr. Auch wenn es sich hier um statistische Angaben handelt, denen man glauben kann oder nicht, sind die Zahlen erschreckend.
Die Generation 60+ ist heute mobiler denn je. Hierbei ist nicht nur das Autofahren gemeint, denn auch Roller sind besonders bei den älteren Herren angesagt. Aber auch als Fußgänger oder Radfahrer begeben sich Senioren, meist unbewusst, in Gefahr.

Unfälle im Zusammenhang mit Medikamenten

Ob zu Fuß oder mit dem Auto, viele Senioren wissen gar nicht, dass sie Medikamente nehmen, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Erste Präventionsmaßnahme bei der Verschreibung neuer Arzneimittel ist das Gespräch mit dem zuständigen Arzt. Fragen Sie nach, inwiefern sich die Medikamente auf ihr Verhalten im Straßenverkehr auswirken können. Allein schon die Tatsache, dass ein Medikament müde macht oder die Sehtüchtigkeit einschränkt, erhöht das Unfallrisiko deutlich.
Regelmäßig und freiwillig den Sehtest machen
Es dauert nur ein paar Minuten, kann aber lebensrettend sein: der Sehtest. Die meisten Optiker bieten ihn kostenlos an. Nutzen Sie diese Präventionsmaßnahme auf jeden Fall regelmäßig, denn das Augenlicht verschlechtert sich im Alter in immer kürzeren Abständen. Der Augenarzt oder Optiker kann Ihnen auch sagen, ob es nicht sogar besser wäre, das Auto stehen zu lassen.

Bus und Bahn fahren neu lernen

Es klingt vielleicht albern, aber das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln gehört ebenfalls zu einem Unfallschwerpunkt im Straßenverkehr. Immer neuere Technik wird eingeführt, mit der sich besonders Senioren mit Handicap erst einmal vertraut machen müssen. Muss ich einen Knopf drücken, damit die Tür sich öffnet? Gibt es einen ausfahrbaren Tritt zum besseren Ein- und Aussteigen? Und wie funktioniert der neue Fahrkartenautomat? Alt – ein Wort, das bei Möbelstücken oder erlesenem Wein ausgesprochen wohlwollend verwendet wird. Für Menschen gilt das nicht, jedenfalls nicht in unserer Gesellschaft.
Alt sein ist ein Reizthema in Deutschland; alt gilt als Synonym für krank, abgeschrieben, einsam. Und: Viele Menschen wollen zwar alt werden, aber nicht alt sein. Senioren sollten den sicheren Umgang mit ihrem Rollator üben.

Liebe Postsenioren,

die Jahre enteilen wie im Flug und mit zunehmendem Alter tauchen kleinere oder auch größere Probleme auf. Dies hat auch Auswirkungen auf unsere Mobilität. Bei der letzten Info-Veranstaltung der Seniorenbeiräte in Düsseldorf war auch ein Vertreter des Deutschen Verkehrssicherheitsbeirats anwesend, der Broschüren an das Gremium verteilte. Aus einer daraus möchten wir gerne einige wichtige Infos zitieren:
Sicherheit zu Hause:
Lose oder defekte Teppiche, glatte und verschmutzte Bodenbeläge, sowie abgenutzte Schuhsohlen sind die häufigsten Ursachen für Stürze im Haushalt.
Achten Sie besonders in ihrer Wohnung auf hochstehende Teppichränder oder andere Stolperfallen.
Reinigung von Marmor- Linoleum- oder Parkettböden möglichst nur mit gleithemmenden Mitteln (Vorsicht bei Bohnerwachs!).
Möglichst geschlossene Schuhe mit rutschfesten Sohlen tragen.

Fußgänger:

Um Unfälle zu vermeiden beachten Sie bitte folgendes:
Fahrbahn möglichst an Ampeln, Zebrastreifen oder Mittelinseln überqueren.
Falls dies nicht möglich ist, eine freie Stelle oder eine große Lücke zwischen geparkten Fahrzeugen suchen.
Vor Überquerung der Fahrbahn mehrmals erst nach links und dann nach rechts schauen.

Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel:

Stellen Sie sich beim Warten an der Haltestelle nicht zu dicht an der Fahrbahn auf.
An den Bahnsteigen vor Einfahrt des Zuges nicht die weiße durchgezogene Linie übertreten.
Setzen Sie sich nach dem Einsteigen möglichst schnell hin.
Falls kein Sitzplatz vorhanden, halten Sie sich gut fest und stellen Sie ihr Gepäck ab.
Stehen Sie nach Erreichen des Ziels erst auf, wenn der Bus oder die Bahn hält.

Autofahrer:

Erst ans Steuer setzen, wenn Sie weder Alkohol noch Drogen oder bestimmte Medikamente eingenommen haben.
Es besteht Gurtpflicht!
Beim Fahren Ruhe bewahren und Stress und Hektik unbedingt vermeiden.
Bei auftretender Müdigkeit anhalten und entspannen.
Legen Sie bei längeren Fahrstrecken Pausen ein (Richtwert: alle 2 Stunden).
Die Benutzung von Handys, Laptops oder weiteren elektronischen Geräten während der Fahrt ist streng verboten und wird geahndet!
Bei widrigen Witterungsverhältnissen (Starkregen mit Aquaplaning-Gefahr, dichtem Nebel, Sraßenglätte durch Schnee und Eis) Auto stehen lassen.
Nach Möglichkeit Nachtfahrten vermeiden!
Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen gute Tipps gegeben zu haben.
Ihr Seniorenbeirat Post Remscheid.
Wie überall steigt auch in Wermelskirchen die Anzahl älterer Mitbürger.

Damit auch entsprechende Probleme. Von Wohnung und Krankheit über gesellschaftliche Kontakte bis hin zur Pflege reicht die Palette. Die Stadt Wermelskirchen und kirchliche wie private Institutionen stehen mit Rat und Hilfe zur Seite.
Auch wenn die finanziellen Mittel zusammen mit den Leistungen von Kranken- und Pflegekassen nicht ausreichen um die notwendige Leistungen zu finanzieren gibt es Ansprechpartner die beraten und helfen.

Hier einige Ansprechpartner:

Anträge und Verlängerung von Schwerbehindertenausweisen

Bürgerbüro
Rathaus, Telegrafenstr. 29-33,  42929 Wermelskirchen  Tel. 02196 7100

Senioren und Pflegeberatung

Frau Salamon
Rathaus
Telegrafenst. 29-33
42929 Wermelskirchen
Tel.: 02196  710 541

Angebote für Senioren

Haus der Begegnung, Schillerstr.6, Tel. 02196 84726
Traumkino ( jeden 1. Dienstag im Monat)
Film- Eck,  Telegrafenstr. 1  Tel. 6173
Markt 57
42929 Wermelskirchen- Dabringhausen
Tel.: 02193 5339115

Senioren und Behindertenservice SuBS

Rathaus, Zimmer 2.35  Telegrafenstr. 29-33  Tel. 710 543
Sprechstunde: Donnerstags 08:00 – 12:00 Uhr

Wichtige Anschriften und Telefonnummern

Anschriften und Telefonnummern des zuständigen Versorgungscenters und des Personalzahlungscenters (PZC) sind auf der Bezügemitteilung und den
jeweiligen Anträgen vermerkt.
Bundesanstalt für Post- undTelekommunikation
Post, Postbank, Telekom

Deutsche Post AG 0711 88 20 99 66
Versorgungscenter Frankfurt
Postfach 15 01 64
60061 Frankfurt

Deutsche Telekom AG 0800 111 75 42
Versorgungsservice
Postfach 4122
49031 Osnabrück

Deutsche Post AG 0711 54 060-293
Niederlassung Rentenservice
Abt. Betriebsrenten ehem. VAP
Postfach 30 02 99
70442 Stuttgart

Deutsche Telekom AG 0800 330 75 71
Rentenservice
HR Buisenes Service
Postfach 1751
49007 Osnabrück

Postbeamtenkrankenkasse 0711 34 65 29 96
Postbeamtenkrankenkasse
70467 Stuttgart
01802 34 65 29 96

Kuren/ Beihilfe
Postfach 4011
38030 Braunschweig 0531 4710- 401

Compass-Pflegeberatung 0221 933 32 -375

Barmer ehemals-Deutsche BKK 0800 255 66 55
38439 Wolfsburg 0800 866 6664

Deutsche Rentenversicherung 0800 10 00 48 013
Heinrich-von-Stephan-Str. 24
51373 Leverkusen 0214 83 23 01