2017

Rückblick auf unsere Veranstaltungen im Jahre 2017

Unsere Ausflugssaison 2017 startete am Mittwoch, den 19. April bei kühlem aber sonnigem Wetter nach Duisburg. Duisburg liegt im Herzen der Metropolregion Rhein-Ruhr an der Mündung der Ruhr in den Rhein. Die Stadt gehört sowohl der Region Niederrhein als auch dem Ruhrgebiet an und liegt im Regierungsbezirk Düsseldorf. Im 19. Jahrhundert wuchs Duisburg dank seiner günstigen Flusslage mit den Häfen und der Nähe zu den Kohlelagerstätten im Ruhrgebiet auf der Basis der Eisen und Stahl erzeugenden Industrie zu einem bedeutenden Industriestandort. Städtebaulich ist Duisburg stark durch Industrieanlagen dieser Zeit geprägt. Die traditionelle Stahlproduktion und Metallverarbeitung konzentriert sich zunehmend auf die Erzeugung von Hightech-Produkten. Besonders bedrohlich für die Stadt wurden die erheblichen Kaufkraftverluste, die eine Folge der hohen Erwerbslosigkeit und des rasanten Bevölkerungsrückgangs waren. Der Hafen mit seinem Zentrum im Stadtteil Ruhrort gilt als größter Binnenhafen der Welt.

Zuerst besuchten wir das 1974 gegründete Museum der Deutschen Binnenschifffahrt im ehemaligen Hallenbad der Stadt. In der Herrenschwimmhalle befindet sich ein Lastkahn aus dem Jahre 1913 unter vollen Segeln, in der Damenschwimmhalle ist ein begehbarer Nachbau eines Binnenschiffes ausgestellt, das als Spielschiff und als Veranstaltungsfläche genutzt werden kann. Das Hauptthema in dieser Halle ist das Leben und Arbeiten an Bord. Sehr beeindruckt vom Leben und den Arbeitsbedingungen der Schiffer um die Jahrhundertwende verließen wir das Museum. Bei der anschließenden 2-stündigen Hafenrundfahrt konnten wir uns ein Bild von der Größe dieses Hafens machen. Dort sind rund 250 Firmen ansässig mit etwa 36.000 Arbeitsplätzen.

Das CentrO im naheliegenden Oberhausen diente uns vor der Rückfahrt nach Remscheid sowohl als Anlaufstelle zum Kaffeetrinken als auch zum Shoppen.

Traditionell ging es im Mai, diesmal am Dienstag, den 9. Mai zum Spargelessen nach Füchtorf ins Münsterland. Bei einer Hofführung lernten wir den Tagesablauf eines Spargelbauern kennen. Anschließend gab es Spargel – soviel wie jeder essen konnte, mit Kartoffeln, gekochtem und rohem Schinken, Rührei, Soße Hollandaise und zerlassener Butter. Als Nachtisch gab es einen Spargelschnaps, bevor wir nach Senden zum
Kaffeetrinken weiter fuhren.

Auf in die Lüneburger Heide – dem wunderschönen Land – starteten wir am
Sonntag, den 11.  Juni nach Hodenhagen an der Aller im Aller-Leine-Tal. Zuerst fuhren wir ins Herz der Heide, nach Schneverdingen, dort war das Treffen mit Schäfer und Heidschnucken garantiert. Weiter ging es über kleine heidetypischen Dörfer zum Naturschutzgebiet Lüneburger Heide.  Auf einer geselligen Kutschfahrt gelangten wir
bis in den denkmalgeschützten Ort Wilsede.

In der Lueneburger Heide

Der zweite Ausflug führte uns nach Lüneburg, gebrannte Größe in der alten Salzstadt.
Auf der Fahrt durch die waldreiche Raubkammer erfuhren wir mehr über die engen Beziehungen zwischen der Lüneburger Heide und der Stadt Lüneburg. Die gut erhaltenen Backsteingiebel dieser einst so reichen Stadt des Mittelalters begeisterten uns ebenso, wie die Kirchen, das Wasserviertel oder die Altstadt mit ihrer Geschichte. Auch dem größtem Schiffshebewerk der Welt statteten wir unseren Besuch ab, bevor es wieder in unser Hotel ging.

Auch Celle und die Südheide standen auf unserem Ausflugsprogramm. Celle gilt als südliches Tor zur Lüneburger Heide und ist ein Ort mit einer pittoresken Altstadt mit über 400 Fachwerkhäusern und je einem Schloss im Stil der Renaissance und des Barocks.
Der Stau auf der Autobahn und von weitem grüßte die Elbphilharmonie – das neue Wahrzeichen der Hansestadt – so gings in die Hamburger City. Leider musste das Programm in der Stadt etwas gekürzt werden, aber diese Metropole zog uns in ihrem Bann. Die Landungsbrücken, St. Pauli, der Jungfernstieg und Hafenrundfahrt – was will man mehr.
Eine Fahrt in den schönsten Vogelpark Europas nach Walsrode leitete den Abschied
von diesem wunderschönen Land ein.

Nochmal in diesem Sommer am Dienstag, den 4.  Juli gings in die Küstenregion, nach Papenburg in die Meyer Werft. Die Meyer Werft GmbH & Co. KG ist ein deutsches Schiffsbauunternehmen, das vor allem durch seine große Werft in Papenburg im Landkreis Emsland bekannt ist. 1985 lief das erste Kreuzfahrtschiff der Werft vom Stapel. Von 2007 bis 2013 wurden sieben Clubschiffe der Sphinx-Klasse für AIDA Cruises gebaut. Im September 2008 wurde das Schiff Celebrity Solstice, das erste von fünf neuen Schiffen für Celebrity Cruises, ausgeliefert. Mit der Solstice- Baureihe (122.000 BRZ) hat die Meyer Werft erstmals die 100.000-BRZ-Marke überschritten. Die ab 2014 an „Royal Caribbean Cruises“ ausgelieferten Kreuzfahrtschiffe sind rund 167.000 BRZ.

Meyerwerft Papenburg

Nach einer Stadtrundfahrt durch das schöne und sehr gepflegte Papenburg traten wir die lange Heimfahrt in unsere „Bergische     Heimat“ an.

Die Eifel stand auch mal wieder auf unserem Ausflugsprogramm. Am Dienstag, den 8. August ging es frühmorgens bei herbstlichen Temperaturen nach Brohl, um mit dem Vulkanexpress nach Engeln zu fahren. Die Verkehrslage in Köln war gut, so dass wir mühelos unseren Zug mit den reservierten Plätzen erreichten.

Vor dem Vulkanexpress

Dieser Zug ist mit seinen Holzbänken wirklich nostalgisch und die Geschwindigkeit atemberaubend. Für die 20 km lange Strecke und den 400 m Höhenunterschied braucht er 90 Minuten! Ebenfalls aus einer anderen Zeit stammt das Bahnhofsgebäude in Engeln, in dem wir zum Mittagessen erwartet wurden.

Nachmittags fuhren wir weiter nach Maria Laach. Die Abtei Maria Laach ist eine hochmittelalterliche Klosteranlage, liegt an der Südwestseite des Laacher Sees und gehört zu der Ortsgemeinde Glees in der Eifel. Sie wurde als „Abtei am See“, zwischen 1093 und 1216 als Stiftung Heinrichs II. von Laach und seiner Frau Adelheid erbaut. Ihren heutigen Namen erhielt sie im Jahre 1863. Die Abtei gehört zur Beuroner Kongregation des Benediktinerordens.

Nochmal gings in diesem Jahr auf große Fahrt, vom 10. – 17. September in den herbstlichen Harz nach Bad Lauterberg.
Der erster Ausflug unserer Harzrundfahrt führte uns nach Quedlinburg.In der historischen Altstadt mit ihren kopfsteingepflasterten Straßen, verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen befinden sich gut 2000 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten. Am Markt liegt das Renaissance-Rathaus mit der Roland-Statue, südlich davon der Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche und dem Domschatz als Zeugnisse des Quedlinburger Damenstifts.

Die Stadt Goslar besuchten wir bei unserem nächsten Ausflug. Die Altstadt, sowie das am südlichen Stadtrand liegende ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg zählen seit 1992 zu den Weltkulturerbstätten der UNESCO. Bei einer Stadtführung lernten wir die Kaiserpfalz, das Rathaus und weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen.

Heute besuchten wir Werningerode – die bunte Stadt am Harz. Bei einem Stadtrundgang mit Führung durch die Altstadt erhielten wir einen Einblick in die Geschichte dieser Stadt. Werningerode gehört zu den Rodedörfern im Südharz. Die Rodedörfer der Umgebung stammen aus dem 10. bis 12. Jahrhundert. Der Name bezieht sich auf Rodungen von bewaldeten Gebieten.

Der Brocken ruft; mit der Schmalspurbahn fuhren wir zum Brocken.
Ein unvergessliches Erlebnis!
Die Stadt Thale mit dem Bodetal, das von dem Hexentanzplatz überragt wird, besuchten wir zum Schluss dieser Reise. Von Thale aus führt mit dem Harzer Hexenstieg ein knapp 100 km langer Wanderwege quer durch den Harz.

Nach einer Woche mußten wir wieder Abschied vom Harz nehmen,
das regnerische und kalte Herbstwetter begleitete uns zurück ins „Bergische“.

Ganz im Sinne unserer Frauen, besuchten wir am
Mittwoch, den 4. Oktober zum Abschluss der diesjährigen Ausflugssaison das
Adler-Modezentrum in Mönchengladbach und die Einkaufstadt Venlo.
Das Weihnachtsgeschäft war bereits in vollem Gange und so fiel die Auswahl beim Einkauf schwer.

Damit ging wieder eine wunderbare Saison zu Ende. Wir alle freuen uns schon auf das nächste Frühjahr – wenn es wieder heißt – „Auf geht’s“!!

      Unser Busfahrer Stefan

Ein ganz besonderer Dank gilt unserem Busfahrer Stefan.
Für die gelungenen Fahrten und die schönen Eindrücke bedanken wir uns alle recht
herzlich bei Dir, lieber Stefan!
Lieber Stefan, wir wünschen Dir immer eine gute Fahrt!

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